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„Information Lifecycle Management sind Strategien, Methoden und Anwendungen um Informationen automatisiert entsprechend ihrem Wert und ihrer Nutzung optimal auf dem jeweils kostengünstigsten Speichermedium bereitzustellen, zu erschließen und langfristig sicher auf zu bewahren.“ PROJECT CONSULT, 2003
Zuverlässiges Aufbewahren von InformationenDas Volumen geschäftskritischer Daten wächst. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Verfügbarkeit und Performance. Interne Vorschriften und die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien zur langfristigen und sicheren Aufbewahrung von Informationen müssen zusätzlich erfüllt werden. Information Lifecycle Management (ILM) Strategien helfen, diesen Herausforderungen zu begegnen. ILM Konzepte werden prozessorientiert in verschiedenen Phasen geplant und implementiert. ILM ist nicht als Produkt zu kaufen. Als Grundvoraussetzung für die Einführung von ILM Strategien gilt die Konsolidierung des Speichers zum Beispiel in einem Storage Area Network (SAN). Diese Voraussetzung ist mittlerweile in der Hälfte aller deutschen Unternehmen realisiert. Als nächster Schritt erfolgt die Bewertung der Informationen für den Geschäftsprozess zum jeweiligen Zeitpunkt. Daraus folgt die Einstufung in standardisierte Storage-Dienste. Diese hängt ab von Merkmalen wie Verfügbarkeit, Antwortzeiten, Wiederherstellungszeiten sowie Aufbewahrungsfristen und Vertraulichkeitsanforderungen. Entsprechend den Anforderungen an die Aufbewahrung und Bereitstellung der Informationen werden unterschiedliche Speicherklassen und -medien etabliert. Storage Management Tools sorgen anschließend dafür, dass die Informationen automatisiert innerhalb der verschiedenen Speicherklassen bewegt werden. |
