| LAN/LAN Kopplung |
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Mit neuen Produkten und Lösungen der MODCOMP wird die Anbindung von entfernten Unternehmensstandorten nun auch für mittelständische Kunden attraktiv. Die Vernetzung entfernter Standorte ist seit jeher mit einer erheblichen Produktivitätssteigerung verbunden. Die gesamte Unternehmenskommunikation profitiert hiervon. Allerdings waren bisher erhebliche finanzielle Mittel aufzuwenden bzw. die Lösungen hatten immer noch einen WAN-Charakter. Der kostengünstigste Weg ist, preisgünstige Infrastrukturen zu nutzen und auf diesen dann private Netze zu errichten. DSL, und insbesondere SDSL mit Bandbreiten ab 2 Mbit/s ist hier das Mittel der Wahl. Werden alle Standorte mit SDSL-Anschlüssen versorgt, kann eine attraktive, sichere LAN/LAN-Kopplung auf Basis von IPsec implementiert werden. Für den Benutzer sieht es aus, als würde er auf lokale Ressourcen zugreifen. In Wirklichkeit werden Zugriffe über das Internet in das entfernte Netz geroutet. s. Ab.1
Eine weitere Alternative bieten einige Provider, zum Beispiel auf Basis von WiMAX an. Televersa beispielsweise baut zur Zeit ein WiMAX-Netz im lizenzfreien 5,4 GHz Band auf. Mit Bandbreiten bis zu 10 Mbit/s werden Standorte mit VPLS vernetzt. Hierbei handelt es sich um einen echten Layer-2 Tunnel, d.h. auch DHCP-Requests können die Grenze zu weiteren Unternehmensstandorten passieren. Auf diese Weise ist dann auch eine zentrale Authentifizierung mit RADIUS möglich – ein Vorteil, der insbesondere bei fehlender Administration in einem kleineren Standort ausgespielt werden kann.
Die Variante, die am besten skaliert, bleibt natürlich die Glasfaseranbindung. Ob als Dark-Fibre (Layer-1) oder als SDH (Layer-2) bzw. ATM (Layer-3), spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Freilich sind diese Varianten, die heute am Markt mit 2,6 Gbit/s (OC-48) oder 10 Gbit/s (OC-192) etabliert sind, mit erheblichen Investitionen verbunden. Interessant sind sie dennoch, wenn Hunderte von Mitarbeitern vernetzt werden können und damit ganze Rechenzentren entfallen. |
